Bestehen ihre Körperpflegeprodukte den Schadstofftest?

Gründer: urs tanner

Gruppen-Mitglieder: 3

Beschreibung:

Gifte in der Kosmetik!
Wie schlimm ist es wirklich?
Fakten:
Größere Lücken in der Gesetzgebung erlauben der Kosmetik Industrie mit etwa 50 Milliarden Dollar Jahresumsatz, unbegrenzte Mengen an chemischen Inhaltsstoffen für Körperpflegeprodukte zu verwenden, ohne dass diese klinisch getestet werden, ohne dass Nebenwirkungen ermittelt werden und ohne dass sie ausreichend gekennzeichnet werden.

Schockierender Weise unterliegt die Kosmetik-Industrie keiner Aufsichtsbehörde, sondern beaufsichtigt sich selbst mit selbst erstellten Grundsätzen innerhalb einer „Organisation für Inhaltsstoffe von Kosmetika“ („Cosmetic Ingredient Review Board“). Diese Organisation wird finanziert durch die Handelsvereinigung der „Cosmetics, Toiletries, Fragrance Association“ (CTFA).
Zurzeit werden die Inhaltsstoffe der Kosmetika weder bezüglich der Sicherheit und allgemeinen Verträglichkeit untersucht, noch hat eine Behörde die Autorität gesundheitsgefährdende Produkte vom Markt zu entfernen.
Die Europäische Union hat allerdings etwa 1100 chemische Inhaltsstoffe von Körperpflegeprodukten verboten. Verständlicherweise gehören toxische Chemikalien, die mit Krebs, genetischen Defekten und Lernstörungen in Verbindung gebracht werden, nicht in Körperpflegeprodukte. Allerdings enthalten 61% der herkömmlichen Produkte, wie z.B. Lippenstift, sogar Bleiverbindungen oder aber auch weniger bekannte Giftstoffe, wie z.B. Phtalate.
Obwohl es sich dabei um eine der giftigsten Substanzen überhaupt handelt, einem sogenannten Weichmacher, kann er in ca. 72% aller Kosmetika nachgewiesen werden. Diese schädigende Substanz ist weit verbreitet, so dass in etwa eine Milliarde Tonnen davon produziert und verarbeitet werden.

Eine neuere Nationale Studie in Umwelt- und Gesundheitswissenschaften („Environmental Health Sciences“) hat eine erhöhte Phtalatbelastung bei schwangeren Frauen mit genetischen Defekten und Entwicklungsstörungen bei Kindern in Verbindung gebracht. Obwohl diese Zusammenhänge bereits seit einiger Zeit aus Tierversuchen bekannt sind, haben neuere Studien gezeigt, dass schon kleinste Mengen der Verbindung vermehrt Entwicklungsstörungen und genetische Defekte hervorrufen.
Zusätzlich sind Phtalate den natürlich vorkommenden Hormonen sehr ähnlich.
Viele von uns vertrauen Friseuren, Nagelstudios und Kosmetiksalons und verwenden die Produkte, die empfohlen werden. Genau die Personen, welche diese Produkte empfehlen, sind den Stoffen vermehrt ausgesetzt. Eine Studie des American Journal of Industrial Medicine zeigt, dass solche Personen mit einer 4-mal größeren Wahrscheinlichkeit an multiplen Myelomen und Tumoren im Knochenmark erkranken.
Das National Cancer Institute berichtet, dass Frauen, die Haarfärbemittel verwenden, mit einer 50%-ig höheren Wahrscheinlichkeit an bösartiger Lymphknotenvergrößerung (Non-Hodgkin-Lymphom) erkranken.
Die Food & Drug Association (FDA) veröffentlicht eine Studie über Talkum Puder, einem weit verbreiteten Zusatzstoff in Kosmetika. Von 40 untersuchten Proben enthielten 39 Spuren von Asbest, ein bestätigter Krebserreger.
Vor einiger Zeit haben sich Kosmetiker wegen berufsbezogenen Erkrankungen, z.B. Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Atemstörungen, Asthma und nervösen Erkrankungen an die Berufsverbände gewendet. Als Teil einer behördlichen Untersuchung wurden 2.983 Substanzen untersucht, von denen 884 als schädlich eingestuft wurden. Im Folgenden finden Sie die alarmierenden Ergebnisse:

* 314 Substanzen verursachen biologische Veränderungen (Mutationen)
* 218 Substanzen verursachen Fortpflanzungsprobleme
* 778 Substanzen verursachen akute Vergiftungen
* 146 Substanzen verursachen Krebstumore
* 376 Substanzen verursachen Haut und Augenirritationen

Leider wurde seither wenig getan, um die Beschäftigten der Kosmetik- und Schönheitsindustrie vor den schädlichen Substanzen zu schützen. Noch weniger wurde getan, um die Verbraucher der Produkte zu schützen. Meist lassen wir uns von der Annahme verleiten, dass die Kontrollbehörden die Inhaltsstoffe in der Kosmetik und in Körperpflegeprodukten genau überwachen – eine gefährliche Annahme!
Eine neuere nationale Studie in Umwelt- und Gesundheitswissenschaften („Environmental Health Scien-ces“) hat eine erhöhte Phtalatbelastung bei schwangeren Frauen mit genetischen Defekten und Entwicklungsstörungen bei Kindern in Verbindung gebracht. Obwohl diese Zusammenhänge bereits seit einiger Zeit aus Tierversuchen bekannt sind, haben neuere Studien gezeigt, dass schon kleinste Mengen der Verbindung vermehrt Entwicklungsstörungen und genetische Defekte hervorrufen. Zusätzlich sind Phtalate den natürlich vorkommenden Hormonen sehr ähnlich. Das kann zu Gewebeveränderungen im weiblichen Brustgewebe führen und somit stellen Phtalate eine Hauptursache für Brustkrebs dar.
Umso alarmierender ist die Tatsache, dass dieser Stoff bei Körperpflegeprodukten oft als „Duftstoff“ ausgewiesen wird.
Wenn der menschliche Körper nicht in der Lage ist, giftige Inhaltsstoffe zu verarbeiten und zu neutralisieren, werden sie sich im Körper anreichern und können zu schweren Erkrankungen und genetischen Defekten führen.
Im Oktober 2006 hat der Kalifonische Gouverneur Schwarzenegger ein Gesetz (“California Safe Cosmetics Act SB 484“) für „sichere Kosmetik“ erlassen. Dieses neue Gesetz fordert die Industrie auf, Inhaltsstoffe, die mit Krebs oder genetischen Defekten in Verbindung gebracht werden können, zu kennzeichnen. Dieses Gesetz wurde durch einige Marktführer in der Kosmetikindustrie stark bekämpft.

Kurz-Beschreibung: Gifte in der Kosmetik! Wie schlimm ist es wirklich? Fakten: Größere Lücken in der Gesetzgebung erlauben der Kosmetik Industrie mit etwa 50 Milliarden Dollar Jahresumsatz, unbegrenzte Mengen an chemischen Inhaltsstoffen für Körperpflegeprodukte zu verwenden, ohne dass diese klinisch getestet werden, ohne dass Nebenwirkungen ermittelt werden und ohne dass sie ausreichend gekennzeichnet werden.

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